Kickoff zum Projekt „Hospiz macht Schule“
Neues Angebot in der Akademie am Sterntalerhof

„Es führt kein Weg zum Sinn, es sei denn über die Sinne“, so der 88-jährige Schweizer Jesuit Johannes Brantschen.
Der Sterntalerhof bemüht sich tagtäglich darum, das Dasein schwerstkranker Kinder und ihrer Familien mit allen Sinnen zu begleiten. Die Erfahrungen, die das haupt- und ehrenamtliche Team dabei sammelt, bilden einen wertvollen Schatz, der nun auch in das Projekt „Hospiz macht Schule“ einfließt.
Bei der Kick-off-Veranstaltung gelang es den beiden ausgebildeten Referentinnen von „Hospiz macht Schule“, Judith Mandl, BSc MA, und Claudia Ritter (Tanz-, Ausdrucks- und integrative Trauertherapeutin), schnell, die Anwesenden an ihre eigenen Erfahrungen und Empfindungen heranzuführen. Diese bilden – neben didaktischen Inhalten – das Herzstück der beiden Ausbildungsblöcke im Dezember und Januar.
Es gibt keine Universallösungen im Themenkreis von Leben, Sterben und Tod. Für die Schüler*innen, die von den künftigen Referent*innen besucht werden, steht die Förderung der Lebenskompetenz im Mittelpunkt. Dazu gehören nicht zuletzt das Wahrnehmen und Benennen von Gefühlen sowie die Gewissheit, dass der Tod – wenn er benannt und betrauert werden darf – zu einem gesunden Aufwachsen und Reifen beiträgt.
Sinn(en)hafte Erfahrbarkeit setzt in der Realität der Schüler*innen an und holt sie dort ab.
Nähere Informationen und Termine finden sich in Kürze hier