Stark wie Stein
Auf diese Steine lässt sich bauen – Zu Besuch bei Friedl Steinwerke in Weppersdorf

Einen kleinen Moment lang muss Sandra Friedl überlegen, als wir sie mit der Frage überrumpeln, wie sie denn eigentlich begonnen hat, die Zusammenarbeit mit dem Sterntalerhof. Vielleicht, weil es ihr gar nicht so wichtig ist, womit genau sie damals helfen konnte. Vielleicht auch, weil seither so vieles geschehen ist. Aber vor allem, weil es einfach schon so lange zurückliegt – 20 Jahre nämlich, um genau zu sein: Im Jahr 2006 hört die Inhaberin der Friedl Steinwerke im nahen Weppersdorf im Mittelburgenland zum ersten Mal vom Sterntalerhof, in diesen Tagen noch mehr Projekt als Institution, aber bereits am Sprung, mit einem neuen Standort in Loipersdorf-Kitzladen voll durchzustarten. Von Beginn an ist sie bewegt und begeistert von der Idee des Sterntalerhofs – und bietet ihre Unterstützung an. Kurze Zeit später lädt ein Lastwagen der Friedl Steinwerke mehrere Paletten mit hochwertigen Terrassenplatten vor dem Familienhaus am neuen Sterntalerhof ab. Damit ist (im wahrsten Sinne des Wortes) der Grundstein für eine jahrzehntelange Unterstützung gelegt.
Von der Reithalle über die Anlagenwege und das Sternenhaus bis hin zu den neuen Akademie- und Verwaltungsräumlichkeiten – wann immer am Sterntalerhof erweitert, um- oder zugebaut wird, baut man mit oder auf Steine aus dem Hause Friedl. Eine Herzensangelegenheit für Sandra und Alfred Friedl, die das Familienunternehmen seit dem Jahr 2000 führen – und es über die Jahre zu einem stattlichen Betrieb ausbauen. Nach weitreichenden Investitionen in moderne Produktionsanlagen, ein über 300 m2 großes Prüflabor und einen effizienten neuen Maschinenpark, beträgt die Fläche des Firmenareals von Friedl Steinwerke in Weppersdorf bald mehr als 200.000 m2. Hinzu kommen ein Kies- und ein Quarzwerk als weitere Produktionsstandorte, die das Unternehmen zu einem regional wichtigen Arbeitgeber mit ca. 120 Beschäftigten machen.
Dabei behalten Sandra und Alfred Friedl aber auch die Umwelt im Blick – und führen ihren Betrieb konsequent nachhaltig: Statt Dieselstaplern surren Elektrostapler über den Hof, auf den Dächern liefern Photovoltaikanlagen sauberen Strom, und Regenwasser wird in Retentionsbecken gesammelt und kontrolliert wieder in den natürlichen Kreislauf zurückgeführt. Auch die Produkte selbst sind Teil dieser Philosophie – mineralische Baustoffe sind langlebig und recycelbar und rund 80 bis 90 Prozent der Rohstoffe kommen aus einem Umkreis von nur wenigen Kilometern – das spart Transportwege und schont Ressourcen. Wie nachhaltig, langlebig und beständig sich das anfühlt, davon könnte man sich auch fernab des Burgenlands überzeugen – in Wien am WU Campus etwa, oder am Naschmarkt oder am Petersplatz, für deren Flächengestaltung Friedl Steinwerke besondere Pflastersteine produzieren durften. Man könnte sich aber auch einfach an einem Sommerabend auf die Terrasse vor dem Familienhaus am Sterntalerhof setzen und die nackten Füße auf den sonnenwarmen Steinen ausruhen, wie das die Familien am Sterntalerhof tun. Seit 20 Jahren – um genau zu sein.
In Kürze
Wie hat die Zusammenarbeit zwischen Friedl Steinwerke und dem Sterntalerhof begonnen?
Welche Bereiche am Sterntalerhof wurden mit Steinen der Friedl Steinwerke umgesetzt?
Wer führt die Friedl Steinwerke und seit wann?
Wie gross ist das Unternehmen Friedl Steinwerke laut Artikel und wie viele Beschäftigte gibt es?
Welche Nachhaltigkeitsmassnahmen werden bei den Friedl Steinwerken genannt?

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