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Autor: Stephan Zwiauer

Ein Moment der Stille

Musik berührt uns in einer Weise, die wir oft nicht erklären können. Eine Tonfolge, ein Rhythmus, ein Zusammenspiel – und plötzlich bewegt sich etwas: ein Finger tippt, ein Kopf nickt, Beine setzen sich in Bewegung. Doch wie erkennen wir das bei Menschen, die sich nicht in dieser Weise ausdrücken können? Wie entsteht Kontakt über Musik? Das feine Gespür für den Moment Viel Aufmerksamkeit gehört dazu. Und genaues Beobachten. Ein Ausprobieren, das sich anpasst. Ein Rhythmus kann beruhigend wirken, wenn er den Herzschlag trifft. Wenn er genau jene Ebene erreicht, die gerade angesprochen werden...

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Wenn Pfoten Brücken bauen: Rückblick auf das Hospizcafé im Frühling

Beim diesjährigen Hospizcafé im Frühling drehte sich alles um unsere tierischen Helfer. Wie unsere Vierbeiner am Sterntalerhof ohne Worte Trost spenden, warum sie eine unverzichtbare Stütze für betroffene Familien sind und was eine Australian Shepherd Hündin mit einem rundum gelungenen Nachmittag zu tun hat. Von Beginn an war die tiergestützte Begleitung und Therapie ein fester Bestandteil des Konzepts am Sterntalerhof. Derzeit sind 16 Tiere im Einsatz – darunter Pferde, Ziegen, Schwarznasenschafe und zwei Therapiehündinnen – darunter auch die Australian Shepherd Hündin Jamie. Sie war die...

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Von Pfoten, Hufen und dem Takt der Begleitung

Wir sind das Orchester, das sich auf die Lebensmelodie der Familie einstimmt – mit der Familie als Taktgeber. Doch wer koordiniert eigentlich dieses Orchester, wenn bis zu vier Familien gleichzeitig am Sterntalerhof zu Gast sind – jede mit eigenen Wünschen, Sorgen und Bedürfnissen? In dieser Episode des „Café Sterntaler“ sprechen wir mit der Koordinatorin der stationären Lebensbegleitung Ella Scherzer. Wir sprechen über Tiere in der Therapie, wie sie Pferde und Hunde vor emotionaler Überlastung schützt und wie sie Ordnung und Struktur in das Spannungsfeld unterschiedlicher...

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Erwachsen werden mit Duchenne

Moritz ist 24 Jahre jung, Student und seit 14 Jahren immer wieder mit seiner Familie Gast im Sterntalerhof. Sein ständiger Begleiter ist seine Diagnose: Duchenne-Muskeldystrophie (DMD). Ein Schicksal, mit dem er in seiner Familie nicht allein ist bzw. war. In dieser Folge des Café Sterntaler spricht Moritz über ein Leben im „Spiegel“ der eigenen Diagnose. Über seinen Bruder, der den Weg vorweg gegangen ist. Wir sprechen über seinen Alltag zwischen Hörsaal und Pflege, über Barrieren in den Köpfen und das wichtige medizinische Thema der „Transition“ – den schwierigen...

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Wenn Gäste zu Gastgebern werden

Egal wohin die Reise geht, Hasan hat immer eine frische Packung Çay – türkischen Schwarztee – dabei. Er ist ein geselliger Mensch, seine Frau und er lieben es, von Menschen umgeben zu sein. Und so verwandelt sich der Begegnungsraum am Sterntalerhof in ein kleines Stück Heimat. Das vergangene Jahr hat Hasan und seiner Familie kaum Luft zum Atmen gelassen. Wenn er auf die letzten Monate zurückblickt, sieht er nicht nur die Pflege seiner Tochter, die seit einem Autounfall mit den Folgen eines schweren Schädel-Hirn-Traumas lebt. Er spürt auch die eigenen gesundheitlichen Rückschläge – einen...

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Abschied gestalten und begleiten

Zum Jahresabschluss haben wir uns im Café Sterntaler mit Julia und Martin, den Inhabern der Bestattung Dobretsberger unter anderem darüber unterhalten, wie der Abschied von einem geliebten Menschen gestaltet und begleitet werden kann, was eine „gute“ Trauerrede ausmacht und wie trauernde Menschen die Weihnachtszeit gestalten können. Ein interessantes, intensives und berührendes Gespräch über die verantwortungsvolle Aufgabe das Ende eines Lebens für die Hinterbliebenen und Angehörigen gut zu begleiten. Einen schriftlichen Rückblick auf das Hospizcafé finden Sie hier, zur...

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„Trauer ist am Ende immer Beziehungsarbeit“

Martin und Julia Dobretsberger wissen, wo sie zuhause sind. Sie sind „Reisende, nicht Suchende“ und aus dieser inneren Beheimatung heraus begleiten sie Menschen in den wohl schwersten Momenten des Lebens. Die engagierten Bestattermeister aus Linz teilten ihre Erfahrungen über Abschied, Ritualkompetenz und die besondere Herausforderung der Trauerzeit rund um Weihnachten. „Wir wissen nicht mehr als ihr“ – damit leitet Martin Dobretsberger einen berührenden Abend beim Hospizcafé im Winter ein. Ein Abend der Offenheit, der starken Bilder und der Hoffnung. Bodenlos Wie erklärt man Trauer? Julia...

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Verlust – und das was bleibt

In dieser besonderen Episode verbinden wir unser Café Sterntaler mit dem Hospizcafé der Akademie am Sterntalerhof. Abseits der möglicherweise verwirrenden Namensgebung verschiedener Angebote unserer Informationsarbeit, liegt uns dieser Abend, dieses Gespräch, diese zwei Gäste und natürlich dieses Thema besonders am Herzen. Einen schriftlichen Rückblick auf das Hospizcafé finden Sie hier, zur reinen Audioversion des Podcasts hier. Das nächste Hospizcafé ist bereits geplant, näheres in Kürze hier.

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Die Geschichten der Bäume

In Wien, in der Krieau bei den Praterateliers, in der Nähe des Stadions – da stehen vier riesige Platanen mit weit auskragenden Ästen“, erzählt uns Markus Schiller. „Sie wurden zur Zeit der Wiener Weltausstellung gepflanzt, Ende des 19. Jahrhunderts – heute sind das Häuser von Bäumen! Stellen Sie sich nur vor, was für Geschichten sie erzählen könnten.“ In Schillers Worten schwingt Begeisterung – für die Natur, für Pflanzen, für Bäume. Unser Blick fällt auf ein junges Apfelbäumchen, das an einen Lieferwagen gelehnt, auf seinen Versand wartet. Oben zusammengebunden, ist sein Wurzelwerk...

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Was zählt, ist der Moment.

„Allein schon das Auto“, erinnert sich Julia. Es ist ein ganz normales Auto. Aber es ist ganz genau festgelegt, wer wo sitzt und warum. Sarah fährt, Patrick ist Beifahrer, er fährt nicht so gern. Links hinten sitzt Emilia in ihrem Spezialsitz. Patricks Rückenlehne ist weit zurückgestellt, so kommt er leichter an Emilia ran. Und er muss immer wieder an sie rankommen auf der langen Fahrt an den Sterntalerhof, immer wieder röchelt oder hustet sie – dann muss Patrick die Zweijährige absaugen, kein leichtes Unterfangen in einem ganz normalen Auto. Sarah bleibt dafür gar nicht mehr stehen, sonst...

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Wenn Trauer neue Räume öffnet

Trauer hat viele Gesichter. Elke Laznia, Gewinnerin des Helena Adler Preises für rebellische Literatur, sucht und findet ihre eigenen: ungeschönt, geschärft und bar jeder Verzierung. Wenn es eine Rohfassung für Abschied und Trauer gibt, hat Elke Laznia die reinste Form dafür gefunden. Das Publikum in der Akademie am Sterntalerhof war gebannt, der Raum erfüllt von Bildern und sinnlichen Wortgestalten; viele alltägliche Dimensionen des Menschseins in wenige Formen gegossen. Fischgrätentage, das neueste Buch von Elke Laznia, versinnbildlicht die sorgsame Filetierung der Erinnerung. Es zeigt...

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Alles, was war.

Seit drei Tagen ist alles anders. Alle Pläne. Alles, was war. Marietta kann es nicht begreifen. Sie steht im Hof vor ihrem Haus, vor Daniels Elternhaus. Hier sind sie gemeinsam im Schutt gestanden und haben geschuftet, um es herzurichten. Hier sind sie vor vier Jahren eingezogen, kurz bevor sie schwanger wurde. Hier hat Lukas seine ersten drei Lebensjahre verbracht, hier sollte auch Philipp aufwachsen, er ist erst vor drei Wochen auf die Welt gekommen. Hier in diesen Hof ist Daniel nach Hause gekommen, vor drei Tagen am späteren Abend. Daniel, ihr Mann, Lukas’ Papa, Philipps Papa....

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Was ist eigentlich soziale Arbeit?

Was Sozialarbeit wirklich bedeutet, wie die Natur zum größten Therapieraum wird und warum der Begriff „Hospiz“ viel mehr mit „Lebensbegleitung“ als mit dem Abschied zu tun hat… Ein spannendes und anregendes Gespräch mit unserer Sozialarbeiterin Elisabeth Maikisch-Zingl über den scheinbaren Mythos „Soziale Arbeit“, über Kraft, Psychohygiene und den Wunsch nach mehr Leichtigkeit für Familien in schweren Zeiten. Alle Gespräche des Café Sterntaler finden Sie auch hier

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Begegnung und Begleitung auf Augenhöhe

“Beginnen Sie damit, das Notwendige zu tun, dann das Mögliche –  und plötzlich tun Sie das Unmögliche.” (Franz v. Assisi) Der heurige, bereits 4. Vortragtag, fand am Feiertag des Heiligen Franz von Assisi, dem Schutzpatron der Tiere, statt. Ein Gutteil unserer therapeutischen Arbeit am Hof basiert auf der tiergestützten Begleitung und ist insbesondere auch für lebenslimitierend erkrankte Kinder und deren Familien eine besondere Form heilsamer Begegnung. Wie und auf wie viele Arten “Begegnung und Begleitung auf Augenhöhe” stattfinden kann, haben Mag.a Elisabeth Zwiauer und DGKS...

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Der IBAN-Namensabgleich

Ab Donnerstag, den 9. Oktober sind Banken im gesamten Euroraum verpflichtet, den Namen des Empfängers bei SEPA-Überweisungen mit der dazugehörigen IBAN abzugleichen. Das ist wichtig um irrtümlichen Fehlüberweisungen und möglichem Betrug vorzubeugen. Was bedeutet das konkret: Die Bank prüft automatisch, ob der eingegebene Empfängername mit dem bei der Bank hinterlegten Namen des Kontoinhabers übereinstimmt. Bei einer Übereinstimmung wird die Zahlung wie gewohnt durchgeführt. Bei einer Abweichung, sei es ein Tippfehler oder eine größere Differenz, erhält man eine Warnmeldung, um die...

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