Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen.

Was ist der Sterntalerhof?

Der Sterntalerhof ist das einzige Kinderhospiz für Familien mit schwerkranken Kindern in ganz Österreich und versteht sich als Hospiz im ursprünglichen Sinne des Wortes, nämlich eine Herberge, wo die Familie zur Ruhe kommen, Kraft tanken und Zuversicht gewinnen kann; liebevoll und professionell betreut von unseren TherapeutInnen.

Darüber hinaus betreuen wir "unsere" Familien zuhause mobil und ambulant weiter.

Sterben am Sterntalerhof Kinder?

Grundsätzlich nicht. Es geht darum, trotz eines Schicksalsschlags Tag für Tag Lebensfreude zu gewinnen und den Augenblick zu leben. Nichtsdestotrotz wird auch den Themen Sterben, Tod, in Würde Abschied nehmen Raum gegeben, sofern dies die Familie wünscht.

Was kostet der Aufenthalt am Sterntalerhof?

Dabei gilt unser Credo: Wir weisen eine Familie nie ab, nur weil sie sich einen Therapie-Aufenthalt am Sterntalerhof nicht leisten kann.

Jede Familie zahlt, soviel es ihre Situation zulässt, den Rest bringt das "Netzwerk Sterntalerhof" mit seinen Partner, Paten, Spendern und weiteren Glücksbringern auf.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für den Aufenthalt am Sterntalerhof?

Grundsätzlich nein.

Was ist Palliativmedizin?

Die Palliativmedizin versucht mit einem ganzheitlichen Therapiekonzept die Lebensqualität schwerkranker und sterbender PatientInnen zu verbessern bzw. langfristig zu erhalten. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert Palliativmedizin folgendermaßen: "Palliativmedizin ist die aktive, ganzheitliche Behandlung von Patienten mit einer progredienten, weit fortgeschrittenen Erkrankung und einer begrenzten Lebenserwartung zu der Zeit, in der die Erkrankung nicht mehr auf eine kurative Behandlung anspricht und die Beherrschung der Schmerzen, anderer Krankheitsbeschwerden, psychischer, sozialer und spiritueller Probleme höchste Priorität besitzt". (World Health Organisation, 1990; zit.n. STUDENT, 1999, S. 81).

Was heisst "palliativ"?

Der Begriff „palliativ“ (zu lat. pallium für „Mantel“) bedeutet schützend und lindernd. Wie ein Mantel vor Wind und Wetter schützen kann, so meint dieser Begriff heute den Schutz vor innerer Kälte, Einsamkeit, Angst sowie körperlichem Schmerz. Die palliative Begleitung geht über medizinische Schmerzbehandlungen hinaus, auch wenn dieses Wort vor allem in der begrifflichen Zusammensetzung mit dem Wort „-Medizin“ verwendet wird.

Was ist der Unterschied zwischen HPV und Hippotherapie?

„Unter "Hippotherapie" versteht man eine spezielle physiotherapeutische Maßnahme, die bei behinderten und kranken Personen das Pferd und dessen dreidimensionale Rückenbewegung unter medizinischen Gesichtspunkten einsetzt. Der direkt auf dem warmen, bewegten Rücken sitzende Mensch muss ständig aktiv auf diese Bewegungen reagieren“.

(www.oktr.at/hippotherapie - 27.5.2010)

„Unter dem Begriff "HPV - Heilpädagogisches Voltigieren und Reiten" werden pädagogische, psychologische, psychotherapeutische, rehabilitative und sozio-integrative Angebote mit Hilfe des Pferdes bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit verschiedenen Behinderungen und Störungen zusammengefasst. Dabei steht nicht die reitsportliche Ausbildung, sondern die individuelle Förderung über das Medium Pferd im Vordergrund, d.h. vor allem eine günstige Beeinflussung der Entwicklung, des Befindens und des Verhaltens. Im Umgang mit dem Pferd, beim Voltigieren/Reiten wird der Mensch ganzheitlich gefördert: körperlich, emotional, geistig und sozial“.

(www.oktr.at/hpv - 27.5.2010)